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Praktikum Biosignale 2: Emotion und Kognition

Praktikum Biosignale 2: Emotion und Kognition
Typ: Praktikum (P)
Semester: WS 13/14
Ort:

SR 118, Gebäude 50.21 (Laborgebäude Informatik, Nebengebäude der ehemaligen Kinderklinik) 

Zeit: 22.10.2013
15:45-17:15



29.10.2013
15:45-17:15


05.11.2013
15:45-17:15


12.11.2013
15:45-17:15


19.11.2013
15:45-17:15


26.11.2013
15:45-17:15


03.12.2013
15:45-17:15


10.12.2013
15:45-17:15


17.12.2013
15:45-17:15


07.01.2014
15:45-17:15


14.01.2014
15:45-17:15


21.01.2014
15:45-17:15


28.01.2014
15:45-17:15


04.02.2014
15:45-17:15


11.02.2014
15:45-17:15

Dozent: Prof.Dr.Ing. Tanja Schultz
Felix Putze
SWS: 2
LVNr.: 24289
Hinweis:

Die Teilnehmerzahl ist auf 8 Personen beschränkt. Bitte vor Beginn per Mail bei Christian Herff (christian.herff@kit.edu) anmelden. 

Am Cognitive Systems Lab entwerfen wir innovative, adaptive Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine. Ein Anwendungsfall für uns sind Systeme, die mittels Biosignalen einen Benutzerzustand erfassen und darauf angemessen reagieren zu können. Das Praktikum beschäftigt sich mit der Aufzeichnung und Analyse von Biosignalen (z.B. Puls, Hautleitwert, Atmung) zur Erfassung emotionaler und kognitiver Prozesse des Menschen. Nach einer Einführung in die verwendete Sensorik entwerfen die Studierenden unter Anleitung ein Experiment zur Aufzeichnung entsprechender Daten. Diese werden dann zunächst vorverarbeitet und anschließend zur Merkmalsextraktion herangezogen. Diese Merkmale werden dann mit Hilfe statistischer Werkzeuge untersucht, interpretiert und zur Verbesserung der Mensch-Maschine-Interaktion verwendet.

In diesem Semester möchten wir Gehirnaktivität mit Hilfe funktionaler Nahinfrarotspektroskopie (fNIRS) erfassen. Diese moderne und immer populärer werdende Technik misst indirekt die Sauerstoffkonzentration an verschiedenen Stellen im Gehirn mit Hilfe optischer Verfahren und erlaubt dadurch Rückschlüsse auf die Aktivität verschiedener Gehirnbereiche. fNIRS verspricht im Vergleich mit anderen Verfahren eine räumlich gut aufgelöste, artefaktarme und trotzdem nicht-invasive Messung. Im Praktikum werden die Studierenden die Grundlagen von fNIRS behandeln, eigene Versuche zur Induktion verschiedener kognitiver Zustände gestalten, selbst fNIRS-Daten aufzeichnen und diese anschließend mit Methoden der Signalverarbeitung und des maschinellen Lernens auswerten. Konkret soll es um die Entwicklung eines Lügenerkenners auf Basis von fNIRS gehen.